Ein gesegnetes Osterfest 2019 wünscht allen Lesern: www.matzelentzsch.blog

>>Tradition ist Identität

Identität ist Vergangenheit und gleichzeitig Zukunft

Ein Volk ohne Identität ist eine leere Hülle<<

„In einer Zeit, in der eine Gesellschaft sich nicht mehr mit denTraditionen und Errungenschaften und somit der Identität des eigenen Volkes zu
identifizieren weiß, ist es umso wichtiger diese Traditionen zu leben und zu schützen.“

© by matzelentzsch.blog

In diesem Sinne wünsche ich all‘ meinen Lesern,

Freunden, politischen Weggefährten und

Bloggerkollegen, sowie deren Familien ein gesegnetes,

friedliches aber vor

allem besinnliches Osterfest mit all seinen regionalen

Traditionen.

Ihr Matze Lentzsch

 

 

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Zur Erinnerung an jene, die vergessen haben, was Tradition und Identität ist:

Die Deutschen sind ein Volk von Dichtern und Denkern:

(Urheber ist unbekannt, der Ausspruch wurde aber im frühen 19. Jahrhundert geprägt und steht als „formelhafte Beschreibung“ für die Deutschen)

Osterspaziergang

(von Johann Wolfgang von Goethe)

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche,
Durch des Frühlings holden, belebenden Blick,
Im Tale grünet Hoffnungs-Glück;
Der alte Winter, in seiner Schwäche,
Zog sich in rauhe Berge zurück.

Von dorther sendet er, fliehend, nur
Ohnmächtige Schauer körnigen Eises
In Streifen über die grünende Flur;
Aber die Sonne duldet kein Weisses,
Überall regt sich Bildung und Streben,
Alles will sie mit Farben beleben;
Doch an Blumen fehlts im Revier,
Sie nimmt geputzte Menschen dafür.

Kehre dich um, von diesen Höhen
Nach der Stadt zurück zu sehen.
Aus dem hohlen finstern Tor
Dring ein buntes Gewimmel hervor.
Jeder sonnt sich heute so gern.
Sie feiern die Auferstehung des Herrn,
Denn sie sind selber auferstanden,
Aus niedriger Häuser dumpfen Gemächern,
Aus Handwerks- und Gewerbes Banden,
Aus dem Druck von Giebeln und Dächern,
Aus Strassen quetschender Enge,
Aus der Kirchen ehrwürdiger Nacht
Sind sie alle ans Licht gebracht.

Sieh nur sieh! wie behend sich die Menge
Durch die Gärten und Felder zerschlägt,
Wie der Fluss, in Breit‘ und Länge,
So manchen lustigen Nachen bewegt,
Und, bis zum Sinken überladen
Entfernt sich dieser letzte Kahn.
Selbst von des Berges fernen Pfaden
Blinken uns farbige Kleider an.

Ich höre schon des Dorfs Getümmel,
Hier ist des Volkes wahrer Himmel,
Zufrieden jauchzet gross und klein:
Hier bin ich Mensch, hier darf ichs sein.

(Johann Wolfgang von Goethe war einer DER deutschen Dichter, er lebte von 1749-1832;
Der Osterspaziergang ist eines der beliebstesten Gedichte, es stammt aus Goethes „Faust“, die Tragödie erster Teil)

 

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