Denunziantenseite „SOKO – Chemnitz“(hat ihr Werk scheinbar vollbracht) Sie stellte heute morgen noch eine angebliche Aussage der Chemnitzer Cabka Group ins Netz, die Zustimmung gegenüber ihrer menschenverachtende Denunzianten-Aktion suggeriert – In einem Artikel der Welt steht aber das Gegenteil

Denunziantenseite: SOKO – Chemnitz feiert sich selbst und stellt eine Aussage der Chemnitzer Firma Cabka Group ins Netz, die angeblich eine Zustimmung, ja sogar das Gutheißen gegenüber ihrer menschenverachtenden Denunzianten-Aktion suggeriert.

Kopie vonProjekt1.5

Auf der Denunziantenseite ist heute folgendes zu lesen: (Zitat: https://soko-chemnitz.de/)

>>Chemnitzer Cabka Group bezieht Stellung:

Hier folgt das angebliche Statement der Firma:

„Ihre Aktion fordert uns bei Cabka, wie sicher auch viele andere Arbeitgeber in der Region, heraus.

Dafür sind wir dankbar.

Denn Sie veranlassen uns, öffentlich Haltung zu zeigen, öffentlich die Frage zu beantworten:

Wie gehen wir mit Kollegen um, die sich als Fremdenfeinde verstehen und eine von Hass gegen Andersartige und Andersdenkende durchsetzte Gesinnung kultivieren?“

So die angebliche Stellungnahme gegenüber der Denunziantenseite „SOKO – Chemnitz.

Dem steht allerdings nun ein Artikel der Welt.de gegenüber, in dem sich der Firmenchef der selben Firma ganz anders äußerte

Zitat aus Welt.de Artikel: https://www.welt.de/politik/deutschland/article184988192/Zentrum-fuer-politische-Schoenheit-Mehrere-Strafanzeigen-gegen-Online-Pranger.html

„Israelischer Firmenchef will keine Denunziation

Der aus Israel stammende Firmenchef der Cabka Group GmbH, Gat Ramon, erklärte, er erwarte, dass diese Art der Hetze und Denunziation unterbleibe.

„Eine öffentliche Denunziation ist für mich persönlich und auch für unser Unternehmen nicht die geeignete Antwort.“

Nun ist die Frage:

Wer lügt hier?

Und weiter.

Wie lange schaut unsere Politik diesem Gauklertreiben im Netz noch zu?

Bisher ging man nur gegen Lapalien vor.

Sachsens Landesregierung reagierte mit einer juristischen Abmahnung gegen die Gauklertruppe. Jedoch nur, weil sie das offizielle Logo „So geht sächsisch“ verwendeten.

Die Polizei in Chemnitz ließ das in Chemnitz angemietete Ladengeschäft öffnen und entfernte die „Fahndungsfotos, auf denen sogar Kopfgelder abgedruckt waren aus dem Schaufenster.

Wie ich im letzten Artikel schon schrieb, hatte auch das Jüdische Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus rechtliche Schritte eingeleitet, weil sie unerlaubter Weise Film- und Fotomaterial des Forums verwendet hatte.

Eine Unterlassungserklärung und das sofortige Löschen des Materials wurde rechtlich durchgesetzt.

Wahrscheinlich der Grund, warum die Seite in der Nacht vom Montag zum Dienstag nicht erreichbar war.

Auf ihrer Seite jammerte die Künstervereinigung:

„Nachdem am Montag ein vermummter Mob vor unserem Recherchebüro Ost stand, informierten wir um 13.39h die Polizei in Chemnitz, um Büro, Kunst und Eigentum vor der zu befürchtenden Selbstjustiz fanatisierter „Bürger“ zu schützen.

Nunja, einen „VERMUMMTEN MOB“ hat wohl keiner, nicht einmal die Polizei gesehen.

Chemnitzer Bürger waren natürlich vor Ort und forderten die Polizei zum Handeln auf.

Doch werde waren diese VERMUMMT, noch musste von der Polizei auch nur irgendwer zurückgedrängt werden.

Ansonsten hätte man es im Polizeibericht nicht unerwähnt gelassen.

Wenn die „SOKO – Chemnitz“-Gaukler nicht vor dem Veröffentlichen von Fotos mit Kopfgeldern von (nach deren unbegründeter Meinung) rechten Straftätern zurückschrecken, wieso sollten diese dann nicht auch Fotos des vermeintlichen, „VERMUMMTEN MOB“ vor dem Schaufenster ihrer Räumlichkeiten ins Netz stellen?

Ganz einfach – ES GAB KEINEN VERMUMMTEN MOB.

Diese Seite ist für mich ebenso wenig ein Kunstprojekt, wie eine ausgestopfte Katze.

Beides ist ausschließlich geschmacklos.

Zudem ist es offene Denunziantion und vor allem nicht Verfassunfskonform, da es auf ganzer Linie gegen die Ethik und gegen die Persönlichkeitsrechte der denunzieren Menschen verstößt.

Wann befasst sich endlich der Staatsschutz damit?

Gibt es diesen noch, seit Herr Maaßen gegangen wurde, weil er die Tatsachen benannte?

Dass es weder einen Rechten Mob und ebenso wenig Hetzjagden gab.

Eben wurde ich informiert, dass die Seite ihre Denunziationen nun wohl beendet haben soll.

Auf der Seite steht nun folgendes:

Danke, liebe Nazis

6 Monate Gedanken, 3 Monate Recherche, 1 riesiges Team und am Ende nur eine Frage: Wer von Euch, liebe Nazis, war dabei. Mit 1.552 ermittelten Teilnehmerinnen und Teilnehmern konnten wir einen Großteil identifizieren. – Aber nicht alle.

Dann kam uns eine Idee…

Wäre es möglich, das bereits gewonnene Wissen als Waffe einzusetzen, um mit Eurer Hilfe an den Rest zu kommen? Wir arbeiteten mit Experten der Bilderkennung, künstlichen Intelligenz und Algorithmik. Und wir bauten eine Webseite mit einem einzigen Ziel: Ihr liefert uns Euer gesamtes Netzwerk selbst aus und zwar ohne es zu merken. Das wichtigste Element dieser Seite: die Suchfunktion. Über die Suche habt Ihr uns mehr mitgeteilt, als öffentlich zugängliche Quellen je verraten hätten.

Methode

Jedem Besucher der Seite wurde ein zufälliges Sample aus nur 20 Profilen pro Kategorie ausgespielt. Viele von Euch braunen Mobbern haben dann sofort die Suchfunktion genutzt und oftmals zuerst den eigenen Namen gesucht. Die Suchdaten wurden gemäß Datenschutzbestimmung wie bei allen Web-Suchdiensten mitgeloggt und einer pseudonymisierten Benutzerkennung zugewiesen. Als nächstes haben mehr als 62 Prozent der relevanten Besuchergruppe unsere Datenbanken nach Familienangehörigen durchforstet, bevor im Schnitt nach 6,72 Freunden oder Bekannten gesucht wurde.

Je nach Anfrage haben wir bei erneutem Besuch oder Reload (ja, deshalb haben wir nur 20 Profile ausgespielt und um Reload gebeten) ein neues Sample angezeigt. Die Suchanfrage förderte nicht nur jede Menge vollständiger Namen zutage, sondern auch Wahrscheinlichkeitswerte: wenn Du uns einen von 1.500 Namen gibst, die wir schon kennen (insbesondere, wenn er nicht ganz so prominent oder gar nicht bekannt ist), dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Du mehr von dem weißt, was wir wissen wollen. Die Datensätze boten die einmalige Möglichkeit, das „Netzwerk Chemnitz“ auszuleuchten. Mittels Netzwerkanalyse und Datenvisualisierung waren Freundeskreise, Knotenpunkte, Mitläufer und Aufenthaltsorte relativ einfach auswertbar. Die Ausgangsprofile haben wir gescored und die Scoring-Werte färbten wiederum auf die Gewichtung der Gesuchten ab.

Danke für das vorzeitige Weihnachtsgeschenk!

 

Mit dieser Denunziationsseite scheint nun unsere Gesellschaft in eine neue Dimension einzutauchen.

In unsere Gesellschaft scheint es nun ein handfestes Problem zu geben, nämlich das Tolerieren von linkem Gesinnungsterrors.

Das wird unsere Gesellschaft in wenigen Jahren einholen, neben vielen anderen Problemen, die uns die Politik heute beschert.

Wann ist die Politik endlich verhandlungsbereit, anstatt die Gräben in unserer Gesellschaft langsam aber sicher zu Abgründen werden zu lassen, die bald nicht mehr zu schließen sein werden.

Das Team der Gauklerbrigade, der politischen Schönheit darf sich auf die Schulter klopfen.

Nicht weil es angeblich rechte Netzwerke aufgedeckt hat, nein, es darf sich gratulieren, weil es mit diesem Denunziationsportal den Grundstein gelegt und die Initialzündung gegeben hat, dass der Denunziantenterror nun Einzug in weite Teile der Gesellschafthalten halten wird.

Bravo ihr Helden – Ihr seid ein weiterer Meilenstein in der Spaltung unserer Gesellschaft.

Aber eines seid ihr mit Sicherheit NICHT – Künstler!

Euer Matze Lentzsch

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