Spahns angeblich gründliche Maskenprüfungen waren ein Sammelsorium an Mängeln – Masken für Kliniken und Pflegepersonal waren teils unbrauchbar

Spahn wies noch vor einigen Tagen alle Schuld von sich und seinem Ministerium, dass Masken, die im Frührar 2020 vom Gesundheitsministerium geprüft werden sollten, teils unbrauchbar waren oder zumindest zu wenig Schutz boten.

Um zu beweisen, dass die Prüfungen nach den Vorgaben des Ministeriums nach allen Vorgaben vonstatten gegangen waren, die der europäischen CE-Norm (allerdings in abgespeckter Form) ähnlich gewesen sein soll, veröffentlichte man auf der Seite des Gesundheitsministeriums das lange Zeit unter Verschluss gehaltene Dokument, das die vom Ministerium, in Zusammenarbeit mit dem TÜV Nord erarbeitete, spezielle Testanleitung für die entsprechenden Masken darstellte. Das so genannte CPI-Verfahren.

Jedoch bewies gerade dieses Dokument, dass das CPI-Verfahren des Ministeriums nicht dem temporär abgespeckten Testverfahren entsprach, das die Bundesländer entwickelt hatten. Dem CPA-Verfahren.

Auf der Seite des Ministeriums war das Dokument aber nicht sehr lange zu finde, denn schon kurz nach deren Veröffentlichung wurde es auch schon wieder von der Seite genommen.

Lange genug jedoch, um gerade in dieser „Anleitung zum Testen der Masken“ die massiven Fehler zu finden, die es angeblich nicht gegeben hat. So zumindest nach der Meinung von Spahn.

Wer es noch lesen möchte kann dies nur über diesen Link tun.

Aus der vollständigen Test-Anleitung geht hervor, dass dieses Prüfverfahren für Masken völlig unzureichend war und somit tatsächlich Corona-Schutzmasken an Arztpraxen, Pflegeheime und andere Einrichtungen ausgeliefert wurden, die massive Mängel aufwiesen und nicht hätten als FFP2-Masken gekennzeichnet werden dürfen.

Mit einer fälschlichen Kennzeichnung konnte es sein, dass die Verwender dieser Masken sich in falscher Sicherheit gewogen haben.

Im CPI Prüfsatz wird nicht einmal explizit auf eine zwingende Pflicht verwiesen, dass sowohl das Modell, als auch der Hersteller auf der Verpackung oder auf den Masken korrekt angegeben werden müssen.

Auch gab es keinen expliziten Hinweis, dass Masken nicht als nach CE-Norm geprüfte FFP2-Masken gekennzeichnet werden dürfen.

Doch die gravierenderen Mängel zeigte das Prüfverfahren selbst auf:

Der Temperaturtest, Die Gebrauchssimulation und die Prüfung der Festigkeit der Masken fehlte völlig in der CPI-Testung.

1. Beim Festigkeitstest wird geprüft, ob sich Partikel oder Fasern aus der Maske lösen.

Sehr wichtig im Zusammenhang mit der Gefahr des Verschluckens oder gar Einatmens von Mikroplastik, das sich aus der Maske löst.

Im CPI-Verfahren des Gesundheitsministeriums – Fehlanzeige

Gesundheit schien dem Gesundheitsamt zweitrangig zu sein!

2. Bei der Gebraussimulation wird die WICHTIGE Filterwirkung der Maske getestet.

Wie viele Partikel die Filter der Masken durchlassen wird eigentlich mit einem Verfahren geprüft, bei dem die Masken durch eine Maschine mit nasser, warmer Luft auf Durchlass geprüft werden sollen.

Beim CPI-Verfahren des Gesundheitsamtes – Fehlanzeige

Sicherheit durch Partikeldurchlass-Prüfung (die wichtigste im Zusammenhang mit Corona) war nicht relevant

3. Beim Temperaturtest wird mittels Kochsalzlösung, in der die Masken bei 70 Grad, 24 Stunden lang gelagert werden, geprüft, ob die Masken auch bei schlechter Lagerung oder schlechtem Transport noch einsatzbereit sind.

Auch diese Prüfung beim CPI-Verfahren des Gesundheitsamtes – Fehlanzeige

Es schien nicht von Interesse zu sein, ab wann Masken als unbrauchbar deklariert werden müssen

Diese Masken, die der unzureichenden Prüfung nach dem Testverfahren des Gesundheitsamtes unterzogen wurden, hat man nicht nur in der Anfangszeit der Pandemie ausgeliefert, sondern auch noch bis in den Herbst hinein, obgleich es schon lange andere CE geprüfte FFP-2 Masken gab.

Angesichts der Raffke-Masken-Affairen von Bundespolitikern, hauptsächlich in CDU/CSU, wundert es allerdings nicht, dass man die TEUER „GESCHMIERTEN“ MASKEN natürlich auch noch an den Mann oder die Frau oder das Kind bringen musste.

Als die Kritik lauter und man die Masken nicht mehr los wurde, war man vom Gesundheitsministerium sogar trotzdem noch so dreist, diese, teils unbrauchbaren Masken, an Obdachlose abgeben zu wollen.

Nun Skrupel zu haben zählt scheinbar nicht zu den Tugenden heutiger Minister und deren Gefolgschaft

Euer Matze Lentzsch

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