Die Hatz der Medien und Altparteien mit Methoden der Stasi Diktatur auf die AfD hat begonnen

„Das ständige Lügen wird wiederkommen“

Bärbel Bohley/ DDR Bürgerrechtlerin

Bildquelle: Netzfund

In einem Artikel vom 28.07.20 des MDR:

Polizisten in der AfD

wird deutlich, wie schlimm es um die Moral unserer Gesellschaft schon bestellt ist und wie diese, unter Führung von teils autokratischen Kräften in Politik und Medien schon zu einem willfährigen Denunziantenapparat verkommen zu sein scheint.

Zitat Artikel:

„Gewerkschaften sprechen von Sympathien für die AfD bei der Polizei,
nicht wenige Polizisten sitzen für die AfD in den Parlamenten. Die
Innenminister von Bund und Ländern müssen sich fragen, wie sie mit denen
umgehen, die nicht zur Verfassung stehen…“


Nicht nur, dass man mit Einzelfälle, die man ja bei anderen höchst kriminellen Taten, wie Massenvergewaltigung, Messermorden, Ehrenmorden, etc. gern als nicht repräsentativ für eine gewisse Tätergruppe relativiert, in diesem Fall aber zu einem „Gesellschaftlichen Durchsetzungsfakt“ von Behörden, wie Polizei, Bundeswehr und bald sicher auch noch Verwaltungen und Amtsstuben hochstilisieren, ist höchst bedenklich.

Bärbel Bohley, die Gallionsfigur des „Neuen Forum“ 1989. Sie galt als Ikone der Bürgerrechtsbewegung
hat einmal gesagt:

„Das ständige Lügen wird wiederkommen“

„Alle diese Untersuchungen“, sagte sie, „die gründliche Erforschung der Stasi-Strukturen, der Methoden, mit denen sie gearbeitet haben und immer noch arbeiten, all das wird in die falschen Hände geraten. Man wird diese Strukturen genauestens untersuchen – um sie dann zu übernehmen.“

Man wird sie ein wenig adaptieren, damit sie zu einer freien westlichen Gesellschaft passen. Man wird die Störer auch nicht unbedingt verhaften. Es gibt feinere Möglichkeiten, jemanden unschädlich zu machen. Aber die geheimen Verbote, das Beobachten, der Argwohn, die Angst, das Isolieren und Ausgrenzen, das Brandmarken und Mundtotmachen derer, die sich nicht anpassen – das wird wiederkommen, glaubt mir. Man wird Einrichtungen schaffen, die viel effektiver arbeiten, viel feiner als die Stasi. Auch das ständige Lügen wird wiederkommen, die Desinformation, der Nebel, in dem alles seine Kontur verliert.“

Diese Worte sagte sie zu Chaim Noll, Katja Havemann,
und Peter Schneider.

Sie ist 2010, mit gerade mal 65 Jahre gestorben. Vor dreißig Jahren, als die DDR unterging, kannte sie jeder.

Was würde sie zu den heutigen Entwicklungen sagen, mit einer Frau an der Spitze der Republik, die als ehemalige, Systemtreue „FDJ Kulturbeauftragte“ heute diese Entwicklungen bicht nur zulässt, sondern mitinitiiert?

Chaim Noll fasste es gut zusammen:

Auszug aus dem Artikel von Chaim Noll bei „Achgut„:

„Ich beschäftigte mich damals, im Rahmen eines Forschungsprojekts an der Freien Universität, mit den Akten des DDR-Schriftstellerverbands und war entsetzt über die lückenlose Überwachung und Bespitzelung, die schon im Keim erstickte Meinungsfreiheit, die „innere Zensur“, der sich die Schreibenden unterworfen hatten und die – der heutigen political correctness vergleichbar – bereits die Wege ihres Denkens auf ungesunde Weise lenkte und behinderte.

Ich konnte nachverfolgen, wie Regulierung von Sprache, Themen, Meinungen ihre Rückwirkung nimmt auf die Psyche.

Wie Menschen daran krank werden.

Ich nannte es:

Stacheldraht im Gehirn“.


„Bärbels Name stand für eine lange Vorgeschichte von Ungehorsam und Rebellion.

Es lag in der Natur des westdeutschen Parteiensystems, dass im vereinigten Deutschland nicht Leute wie sie, sondern die Mitläufer hochkamen, die Angepassten.

Als „Kohls Mädchen“ wäre Bärbel Bohley nicht geeignet gewesen.

Da fanden sich Andere, Geschicktere…“

Und genau so ist es heute.
Bärbel Boley hatte recht und wir sind mittendrin.

Und ich fürchte die „Masse der Menschen in diesem Land“ lässt sich schon wieder und weiter und zum Teil sicher auch mit Absicht täuschen.

In der DDR nannte man die unliebsamen Staatskritiker:

„Imerialistische Kollaborateure „


Heute nenn man sie

Rechtsextreme, Verschwörungstheoretiker, Covidioten, Rassisten, Islamophobe, Homophobe, Nazis oder sogar Faschisten.

In Zeiten, da Verfassungschutzpräsidenten, die nicht auf „Linie“ laufen gewechselt werden, wie Unterhosen, sind Parallelen zu vergangenen Zeiten nicht ganz von der Hand zu weisen.

Parallelen zieht sogar der ehemalige uns vor allem damalige unparteiische Verfassungsschutzpräsident H.G. Maaßen:
https://twitter.com/HGMaassen/status/1292514036534444032?s=20

Und wer als eigentlich „neutrale Behörde“ Einzelfälle dazu nutzt, um öffentlich zu Sippenhaftung aufzurufen, der ist ein größerer Populist, als jener, auf dessen sein Finger zeigt.

Vor allem ist er aber eines der schlimmsten Kreaturen, die unsere Menschheit in ihrer Evolution hervorgebracht hat.

Der größte Schuft in diesem Land, das ist und bleibt der Denunziant.

Euer Matze Lentzsch

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