Wenn ein (eigentlich) interessanter Vortrag der linken „Rosa-Luxemburg-Stiftung“ zu Russland auf Gut Saathain in einer Art Diffamierungstirade gegen die AfD mündet…

Wenn die Referentin einer linken und vom Staat mitfinanzierten Stiftung in ihrem Vortrag einen Schlusssatz verwendet, wie: „Wichtig gegen den Aufbau von Feindbildern ist das Begegnen und der gegenseitige Erfahrungsaustausch miteinander.„, so ist es bedenklich, wenn sie während des Vortrages eine andere, demokratisch legitimierte Partei auf das übelste diffamiert.

„Meinst Du, die Russen wollen Krieg?“ – so lautetet das Thema des Vortrages der Links-parteinahen „Rosa-Luxemburg-Stiftung“, die auf der Seite der „Partei Die Linke“, des Landkreises Elbe-Elster beworben wurde.

Diese Frage wollte Kerstin Kaiser, von Beruf Sprachwissenschaftlerin und ihres Zeichens Slawistin und seit 2016 Leiterin des Auslandsbüros der Rosa-Luxemburg-Stiftung (RLS) in Moskau in einem Vortrag am 02. Juli, auf Gut Saathain, im Landkreis Elbe-Elster beantworten.

Das Thema Russland spielt gerade heute eine zentrale Rolle in der Politik in Deutschland und in Europa. Die AfD strebt seit langem eine russlandfreundlichere Politik an, als jene, die bisher von unserer Regierung praktiziert wird und die teilweise eine Politik der Eskalation darstellt.

Was ich allerdings von einem Besucher der Veranstaltung erfuhr, der kein Parteimitgliede der Linkspartei ist, entsprach dann eher NICHT dem Schlusssatz von Kerstin Kaiser, der bei „Nachlese“ zum Vortrag als fett gedrucktes Zitat auf der Seite der „Linkspartei Elbe-Elster“ veröffentlicht wurde:

Wichtig gegen den Aufbau von Feindbildern ist das Begegnen und der gegenseitige Erfahrungsaustausch miteinander.

Was bei dieser „Nachlese“ nicht veröffentlicht wurde ist nämlich ein Skandal.

Ob Kerstin Kaiser nicht wusste, dass auch AfD-Mitglieder sich für dieses Thema interessierten und anwesend waren bleibt fraglich, denn was sie während ihres Vortrages plötzlich gegen die AfD vorbrachte, das wiederholte die Dame im Anschluss nochmals, als sich Besucher darüber empörten.

Hier der Augenzeugenbericht eines AfD-Mitgliedes des Kreisverbandes Elbe-Elster, das bei der Kommunalwahl 2019 nicht nur mit vielen Stimmen in eine Gemeindevertretung, sondern auch in den Kreistag gewählt wurde.


Nachlese zum Vortrag der Büroleiterin „Rosa-Luxemburg-Stiftung“

in Moskau, Frau K. Kaiser

Im „Gut Saathain“ am 2.Juli 2019 um 18 Uhr

Kerstin Kaiser, Büroleiterin der Rosa-Luxemburg-Stiftung“ in Moskau

war zu einem Thema mit provokanter Überschrift angereist. 

„Meinst Du, die Russen wollen Krieg?“

Unter den gut vierzig interessierten Gästen war auch ein Mitglied der

AfD Kreistagsfraktion Elbe-Elster.

Frau Kaiser referierte über aus ihrer Sicht offenen und friedliebenden Russländer, die nicht das geringste Interesse an irgendeinem Konflikt mit irgendjemanden haben.

Der Vortrag war informativ, ein Projektor lieferte Bilder von Dissidenten, aktuellen und längst vergangenen Politgrößen.

Auch lieferte sie Informationen über die tatsächlichen Vorkommnisse, welche durch den hier in Deutschland vorherrschenden medialen Mainstream oft bis ins unkenntliche verbogen wird.

Bis dahin ein wirklich interessanter Einblick von einer Dame, welche in den 80- er Jahren in der damaligen Sowjetunion studiert und auch als Lehrerin gearbeitet hat.

Leider ließ sich Frau Kaiser zum Ende ihres Vortrages zu einer nun leider zum Alltag gehörenden Hetze gegenüber der Alternative für Deutschland hinreißen. Auslöser dafür war ihre eigene Aussage, dass die AfD in naher Zukunft ein Auslandbüro in Moskau eröffnen wird.

„Das Parteiprogramm der AfD ist faschistisch, ja rassistisch!“

Auf Anfrage nach ihrem Vortrag, ob sie das in Ordnung findet, dass

Parteiprogramm der stärksten Oppositionspartei im Deutschen Bundestag derart zu verunglimpfen, wiederholte sie vor teilweise empörten Gästen noch einmal, dass das AfD Parteiprogramm rassistisch und faschistisch ist.

Selbst der anwesende Linken- Fraktionschef im Kreistag Elbe-Elster war augenscheinlich erschrocken über diese infame Hetztirade und versuchte die Aussage zu relativieren.

Nun, wenn man bedenkt, dass die „Rosa-Luxemburg-Stiftung“ laut eigenem Rechenschaftsbericht aus 2018 Steuergelder in Höhe von

67,4 Mill. € erhält, fragt man sich schon, ob Frau Kaiser die richtige

Besetzung für diesen mit Sicherheit hoch dotierten Posten ist. 

Wenn die Büroleiterin sich so über den politischen Wettbewerber auslässt, wie erst dann die Büroangestellten?

Schade,

sehr schade Frau Kaiser.

Zu ihrer Erinnerung sei in diesem Zusammenhang an das wohl berühmteste Zitat von Rosa Luxemburg hinzuweisen:

„Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden.“ Bitte hinter die Ohren schreiben.


Auf der Seite der Brandenburgischen Rosa-Luxemburg-Stiftung schreibt man über Kerstin Kaiser:

Sie koordiniert in Moskau die politische Bildungsarbeit der RLS für die Russische Föderation, Belarus, Moldowa und die Länder des Südlichen Kaukasus.“


Eine Frage steht nun allerdings im Raum, wenn jemand, wie Frau Kaiser in dieser Stiftung für die Bildungsarbeit hochgelobt wird und zuständig ist, sich allerdings hier vor Publikum derartike Entgleisungen leistet – Wie sieht ihre Bildungsarbeit vor Ort aus?

Kann man diese Art von „hetzerischer“ Meinung, als Meinung der Stiftung ausgelegen oder agiert Frau Kaiser selbstständig mit derartigen Äußerungen und bringt damit im Ausland unsere demokratische Parteienlanschaft und dann auch natürlich den Ruf der Stiftung in Misskredit?

Wie beschrieben, bekam die Stiftung 2018 67,4 Mill. € an Steuergeldern für ihre „gemeinnützige Arbeit“ vom Bund. Auch für ihre Arbeit auf dem Bildungssektor und zeigt stolz auf ihrer Brandenburger Internetseite, wofür die Stiftung steht:

Screenshot: http://brandenburg.rosalux.de/ueber-uns/

Der Schlusssatz, den Frau Kaiser im Vortrag verwandte, suggeriert eigentlich eine Diskursbereitschaft in der Gesellschaft, die keine Feindbilder entstehen lassen sollte – Ihre Äußerungen suggerieren allerdings leider das ganze Gegenteil davon.

  • Ist das im Sinne der Rosa-Luxemburg-Stiftung?
  • Ist das im Sinne des öffentlichen Diskurses in einer demokratischen Gesellschaft?

In unserer Gesellschaft wurden tiefe Gräben aufgetan, die durch derartige Äußerungen noch tiefer gegraben werden und die verheerenden Folgen haben wir alle schon erlebt.

Aus Hetze kann auch Gewalt entstehen, so die Aussagen vieler linker und links/grüner Politiker.

Vielleicht sollte sich das auch eine Frau Kaiser einmal annehmen – Vorausgesetzt sie ist nicht zu sehr im ALTKOMMUNISMUS verhaftet und hält noch etwas von Demokratie?

Matze Lentzsch

3 Kommentare

  1. Und wieder offenbaren sich die Folgen dieser s.g. Friedlichen Revolution. Hätte man diesen Zuträgern und Förderern des Unrechtstaates DDR den Prozess gemacht, wären uns Leute wie diese Stasi-Halunkin heute vielleicht erspart geblieben. Stattdessen zieht die nun munter durchs Land und verbreiten irgendwelche kaputten Thesen.

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    1. Nunja Hans Schwabe, der Vortrag hatte schon Hand und Fuß und stellte dar, wie man den Russen heute Eskalation unterzuschieben versucht. Allerdings, ob diese Frau diese Stiftung in Moskau auf demokratische Weise vertritt, bezweifle ich stark. Diese hetzerischen „Auswürfe“ gegen die AfD wird sie sicher in noch verstärkterer Form in Moskau verbreiten. Diese Gesinnung ist radikal und so mancher Alt-SEDler wird sich in diesem kommunistischen Zwielicht sonnen und im senilen Oberstübchen auf alte Zeiten hoffen. Wir werden diese radikalen Entgleisungen noch an anderer Stelle öffentlich anprangern. Nur gut, dass wir mittlerweile im Kreistag sitzen!

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