Die guten AfD Wahlergebnisse in Südbrandenburg waren noch keine 12 Stunden alt, da hatte die Lokalpresse schon Schaum vor dem Mund

Von der Lausitzer Rundschau, dem Lokalblättchen im Süden Brandenburgs ist man ja als Regierungskritischer Mensch dieser Region, der auch die Öffentlichkeit nicht scheut, schon einiges gewohnt.

So verwunderte es eigentlich nicht, dass keine 12 Stunden nach der Wahl ein Artikel bei der Lausitzer Rundschau erschien, mit dem man den grandiosen Wahlerfolg der AfD auf allen Ebenen der Kommunalpolitik in Brandenburg zu einem Katastrophenszenario umzutransformieren versuchte.

Immer wieder gab es seit 2015, dem Jahr der Eigenmächtigkeiten von Merkel diffamierende Berichterstattungen vor und über Kundgebungen von Bürgerbewegungen, die nicht der Massenmigrationspolitik der Altparteien treu nach dem Mund reden.

Auch ich war seit Ende 2015 Teil einer regionalen Bürgerbewegung, die mit zahlreichen öffentlichen Kundgebungen in unserer kleinen Region auf die verfehlte Flüchtlingspolitik der Altparteien hingewiesen hat .

Bürgerbewegungen, die man immer wieder mit der Hyperbel „fremdenfeindlich“ abzustempeln versuchte, obgleich Fremdenfeindlichkeit und offene Kritik an einer Massenmigration, bei der man zeitweilig alle Sicherheitsmechanismen eines Landes über Bord warf und auch im vierten Jahr noch keine richtige Struktur im Umgang mit Integration und Abschiebungen zu haben scheint, wohl ungefähr so vergleichbar sind, wie Himmel und Hölle.

Diese Kundgebungen versuchte man natürlich medial immer totzuschweigen, indem man uns und auch andere Bürgerbewegungen ignorierte und hoffte, dass diese irgendwann verschwinden würden oder ihnen das Stigma FREMDENFEINDLICHKEIT anzuheften versuchte und wie man sieht immernoch versucht.

Die regionalen Altparteien taten dies und die regionale und überregionale Presse natürlich umso mehr, anstatt mit den Bürgerbewegungen zu sprechen und sich deren Kritik anzunehmen und in Dialog zu treten.

Das schaffte natürlich noch mehr Unmut, Denn…

…die aufrechten Bürger, die dort zeitweise jeden Sonntag vor dem Rathaus in Bad Liebenwerda standen wussten, dass die Folgen dieser Fehlpolitik auch nicht einfach von selbst verschwinden würden.

Sich allerdings offen dazu zu bekennen, der weder über-, noch durch-, vor allem aber absolut nicht weitergedachten Politik der offenen Grenzen, dem zeitweiligen Ausschalten aller sicherheitsrelevanten Grenz-, vor allem aber Identifikationskontrollen nicht zu vertrauen und es offen zu kritisieren, kam und kommt heute umso mehr zum Teil einem gesellschaftlichen Spießrutenlauf gleich, der daraus für so manchen Betroffenen eine existenzbedrohende Situation entstehen ließ.

Der sich outende, kritische Bürger, der allein sein verbrieftes Recht auf eine freie Meinung kundtat, wurde nicht selten gesellschaftlich völlig „kaltgestellt“.

Handwerksbetriebe und Dienstleister hatten plötzlich Schwierigkeiten öffentliche Aufträge zu erhalten, Angestellte in Behörden und Ämtern, die sich zu einer offenen kritischen Meinung bekannten wurden „gebrieft“ und belehrt.

Mancher Angestellte mussten sogar Erklärungen unterschreiben, sich nicht auf derartig kritischen, politischen Kundgebungen von Bürgerbewegungen blicken zu lassen.

NATÜRLICH INTERN

Und dafür gibt es viele Beispiele…!

Viele kritische Menschen hier in unserer Region zogen sich also dann lieber wieder zurück in ihr „Schneckenhaus“, um Repressalien in ihrem Umfeld zu entgehen und gesellschaftlich nicht als vermeintliche Fremdenfeinde oder sogar als NAZIS bezeichnet zu werden, was beides im Zusammenhang mit dieser verfehlten Massenmigrationspolitik einfach nur absurd ist und war.

Doch den Asburditäten beim Diffamieren der kritischen Menschen in unserem Land setzte man alsbald und heute ganz besonders keine Grenzen mehr, weder gesellschaftlich noch medial.

Trotz alledem zeigte das Wahlergebnis am 26.05.19 folgendes:

DIE KRITISCHE MEINUNG DER MENSCHEN BLIEB & BLEIBT ERHALTEN

denn…

DIE GEDANKEN SIND FREI…, sang schon der alte Hoffmann von Fallersleben

Schließlich war es der „gelernte“ DDR Bürger aus vergangenen Zeiten gewohnt, seine Meinung damals schon verbergen zu müssen, ohne sie aber deshalb gleich sprichwörtlich über Bord zu werfen.

Dies ist eine Tugen, die scheinbar nur der Osten, mit seinen neagtiven Erfahrungen aus einer Dikatur, die zwar äußerlich gesehen sanft anmutete, jedoch trotzdem eine Dikatatur (Gerüchten zufolge des Proletariats) war.


Und so wie auch schon damals die Presse eine wichtige Rolle in diesem Diffamierungsspektakel spielte, so spielt sie es zum Teil auch heute wieder und scheinbar mit Vergnügen.

Und anstatt sich ihrer journalistischen Aufgabe „Der Information“ zu widmen, wurde ab der zweiten Hälfte des Krisenjahres 2015 eine Informationspolitik betrieben, welche durch Ignoranz gezeichnet war und oft durch Verdrehen von Tatsachen oder dem Verschweigen von Informationen.

So kann man der Presse durchaus eine Mitschuld an der heutigen gesellschaftlichen Spaltung geben, die sich wie ein Grand Canyon durch unsere Gesellschaft zieht.

Dies wurde sogar in einer Studie von 2017 bestätigt, die ich hier rezensierte:

https://matzelentzsch.blog/2018/01/15/die-fluechtlingskrise-in-den-medien/

Das Aufpeitschen des einen Teiles der Gesellschaft (des vermeintlich Guten), gegen den anderen, kritischen Teil (den vermeintlich Bösen Rechten), hat sich seit dieser Zeit scheinbar so manche Presse- und Medienanstalt zu einer ihrer Hauptaufgaben gemacht.

Zumindest kommt es einem beim lesen oft so vor.

Es wird vereinzelt nicht mehr in journalistischer Manier nach einem Statement oder gar Interview angefragt, um die Meinung von, zum Bespiel Kandidaten der Kommunalpolitik zu erfahren und diese dann auch im entsprechenden Pressemedium wahrheitsgetreu abzubilden.

NEIN – Man diffamiert pauschal und gibt fadenscheinige Wortfetzen, als „Beweise“ an.

Man reißt Dinge aus dem Kontext, wirft sie als Wortfetzen in einen Artikel und bastelt eine krude Verbindung zusammen.

Doch man sollte immer den Kontext von Aussagen kennen, bevor man sich eine Meinung zu dem Thema bildet.

Screenshots solcher Wortfetzen/ Lausitzer Rundschau zum Artikel: https://www.lr-online.de/wahlen/kommunalwahl/diese-fragen-stellt-sich-die-lausitz-nach-der-wahl_aid-39083213

Man hält sich nicht mehr an journalistische Standards, man fragt nicht mehr, man interviewt nicht mehr….!

Man „schnüffelt“ lieber in Profilen in den Sozialen Medien herum.

Man reißt Abschnitte von öffentlichen Reden aus dem Zusammenhang.

Man deutelt in gut recherchierten Artikel Verschwörungstheorien hineien


Und man unkt über geteilte und/oder kommentierte Posts in sozialen Medien, bei denen es in meinen Fall um das verbriefte Recht der AfD auf einen Bundestagsvizepräsidenten ging.

Dieser wurde von den Abgeordneten der Altparteien, mittels „Verhinderungsabstimmung“ (bildlich gesprochen) für jedweden, noch so qualifizierten Bewerber auf das Amt zum X-ten Male verhindert.

Selbst Politwissenschaftler, wie Professor Werner Patzelt und selbst Politiker anderer Parteien beschrieben diesen Vorgang als undemokratisch.

Mich persönlich und auch andere Menschen erinnerte diese Farce auschließlich an ein Kartell in der Wirtschaft, das mittels Absprachen Mitbewerber aus dem Rennen wirft.

Schade dass es kein Kartellamt für den Bundestag gibt…!

Wenn auch nicht Kartell, so ist es zumindest absolut verwerflich und undemokratisch – Keine Frage.


Zum Vorwurf sich für die Freilassung des politischen Altivisten und Video-Bloggers Tommy Robinson einzusetzen, den die Lausitzer Rundschau lächerlicherweise als britischen Rechtsextremisten bezeichnete, kann ich nur eins sagen:

Wenn politische Aktivisten und Journalisten, wie Tommy Robinson oder Billy Six wegen ihrer journalistischen Aufklärungsarbeit unrechtmäßig ins Gefängnis gesteckt werden, so sollte und muss jeder aufrechte Mensch sich für die Freilassung einsetzen, denn nur die Öffentlichkeit kann verhindern, das Unrecht zu Recht wird.

Im Fall von Robinson gab es keine und auch im Fall von Six nur wenig Reaktionen der Bundesregierung, die sich sonst immer so für die Menschenrechte einsetzten wollen.

Für den umstrittenen deutsch/türkischen Journalisten Deniz Yücel, der in der Türkei inhaftiert wurde, setze man sich dafür umso mehr ein .

Und dies trotzdem er in einem Artikel den Satz kreierte:

„Der baldige Abgang der Deutschen ist Völkersterben von seiner schönsten Seite. Mit den Deutschen gehen nur Dinge verloren, die keiner vermissen wird.“

EIN HOCH AUF DIE DOPPELMORAL


Zur zum LR:

Was aber besonders lächerlich im Artikel der LR zu lesen war, das war folgender Satz:

„Er teilte und unterstützte dort Verschwörungstheorien die sich gegen den jüdischen Stiftungsfinanzierer Georg Soros richten…“

Nun dazu komme ich etwas detailierter:

Ist es Schlechte Recherche oder einfach nur Schlampigkeit?

Vielleicht ja auch Fachkräftemangel im journalistischen Bereich der LR?

Zum Ersten habe ich mit dem folgenden Artikel, um den es geht, weder eine Verschwörungstheorie gegen Soros unterstützt und schon gar nicht geteilt.

Ich selbst habe den Artikel sehr akribisch recherchiert und verfasst.

Hier gern zum Nachlesen:


https://matzelentzsch.blog/2019/02/26/soros-geht-der-umbau-europas-nicht-schnell-genug-hauptschuld-deutschland-die-afd-der-osten-und-das-veraltete-parteisystem/

Der Artikel beruht auf einem „Gastbeitrag“ von Soros vom 11.02.19 auf einer Plattform, die sich „Project Syndicate“ nennt und nach eigenen Angaben eine Non-Profit-Organisation, mit Sitz in Prag ist. In diesem Gastbeitrag wirft Soros mit wilden Vergleichen um sich, dass sich Europa auf „schlafwandlerischem Kurs in den Abgrund“ befinden würde, „so wie die Sowjetunion 1991″…

Ich habe diesen Gastbeitrag gelesen und im Artikel rezensiert.

Die im Artikel vorgebrachten Dinge, die Soros Handeln betreffen sind alle mit entsprechenden Links und Quellen belegt.

Also liebe Reporter der Lausitzer Rundschau, ich nenne hier keine Namen, aber bevor man Urteile fällt und diese auch noch öffentlich macht, sollte man wenigstens LESEN und nicht ORAKELN.

Und Kritik an Soros Praktiken kommt aus aller Welt – Vor allem aus Israel.

Soros und seine Organisation sind dort nicht willkommen.

Die sehr renomierte Dr. Rachel Ehrenfeld, selbst Jüdin, schrieb in einem Artikel der „Israelnetionalnews“ folgendes über Soros:

Antisemitismus sollte immer verurteilt werden.
E
s ist jedoch etwas ironisch, dass ein gebürtiger Jude, der stolz darauf ist, in einem „antisemitischen Haus“ aufgewachsen zu sein und sich einem ungarischen Nazi-Kollaborateur (einem Freund seines Vaters) angeschlossen zu haben, jüdisches Eigentum zur Einziehung identifiziert hat , der Juden oft erniedrigt und Millionen an anti-israelische, pro-palästinensische und BDS-Gruppen verteilt, behauptet, ein Opfer des Antisemitismus zu sein.

Dieser Mann ist George Soros.

http://www.israelnationalnews.com/Articles/Article.aspx/22931

Dr. Rachel Ehrenfeld (Jüdin) ist Direktor des in New York ansässigen amerikanischen Zentrums für Demokratie und des Zentrums für Korruptions- und Rechtsstaatlichkeit (www.acdemocracy.org). Sie ist eine Autorität in der Schattenbewegung von Geldern durch internationale Bankensysteme und Regierungen zur Finanzierung des Terrorismus. Dr. Ehrenfeld hat vor Kongressausschüssen ausgesagt.


Also, „liebe“ LR, anstatt mit solchen Artikeln, wie dem vom 27.05.19 die zukünftige Arbeit der angehenden Kommunalpolitiker der AfD in Südbrandenburg schon im Vorfeld in Misskredit zu bringen, sollte man vielleicht endlich einmal daran arbeiten einen Diskurs in der Gesellschaft einzuleiten, anstatt weiter Spaltungspolitik zu betreiben.

+++ Dazu sollte die Presse vor allem da sein, doch diese ehrenwerte Ziel scheint vielen Medien heutzutage völlig abhanden gekommen zu sein +++

Im Fall des LR Artikels stellte man scheinbar ja schon im Vorfeld die besagte Schnüffel-Recherche, vor eine Anfrage (die es nicht gab) zu einem Interview oder schriftlichem Statement an die besagten Kandidaten zur Kommunalwahl, die man im Artikel (einschließlich mir) benannte.

Wie sonst hätte man auf die Schnelle diese Informationen über die nun gewählten, künftigen Kommunalabgeordneten der AfD beschaffen können?

Übrigens wurden diese zum Teil mit wirklich grandiosen Wählerstimmen-Zahlen von den Bürgern gewählt wurden.


Hier nur die Ergebnisse der Kommunalwahl, allein für den Kreistag Elbe-Elster:

Quelle: Quelle: LK Elbe-Elster
Quelle: LK Elbe-Elster
Der AfD – Kandidat Hefried Ehrling hatte sogar die meisten Stimmen der gesamten Kandidaten aller Fraktionen im Kreistag Elbe-Elster, sogar noch vor dem Kandidaten der CDU Rainer Genilke, der auch im Landtag sitzt. Und der im Artikel der LR auch genannte Peter Drenske lag nur mit einer Stimme unter ihm.

Und dies waren nur die Ergebnisse für den Kreistag Elbe-Elster. In viele andere Kreistage, sowie in Stadräte und Gemeindevertretungen in Brandenburg zog die AfD erstmals mit grandiosen Ergebnissen ein.

Und das ist gut so, denn die Arbeit auf der kommunalen Ebene ist die Arbeit direkt mit den Bürgern an der Basis.

Besser kann man nicht am Puls der Menschen sein.


Schade eigentlich, dass die Presse glaubt, der Moralapostel der Gesellschaft zu sein und nicht merkt, dass sie die gesellschaftliche Spaltung damit weiter voran treibt.

Denn die sinkenden Abonnentenzahlen haben wohl nicht nur mit dem stetig steigenden Anteil an Werbeanzeigen zu tun, sondern zu einem großen Teil einfach mit der „Hofberichterstattung“.

Dazu wird in Kürze mein Blogartikel über den Vortrag von Professor Werner Patzelt zu dem Thema: „Debattenkultur in unserer Gesellschaft“ in Elsterwerda erscheinen.

Leider waren nur wenige Interessierte gekommen, vor allem aber auch KEINE Presse! Vielleicht auch, weil Herr Patzelt die Medien ebenfalls in diese, von mir angesprochene Pflicht nahm und nimmt.

Diskurs ist besser als Spaltung!

Einfach mal darüber Nachdenken, liebe LR…!

Allen gewählten Kommunalvertretern der AfD in Brandenburg wünsche ich viel Erfolg und beglückwünsche sie zu ihrem Wahlerfolg – Allen Wählern einen GROßEN DANKWir werden Euch nicht enttäuschen!

Euer Matze Lentzsch

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