Prozess in Chemnitz – Skandal- Verteidigung beantragt Gesinnungserklärung der Richter

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Laut Bericht von „Focus-Online soll die „Wahlanwältin“ der Verteidigung des Syrers Alla S., der wegen der Tötung des Chemnitzer Daniel Hillig, im August vorigen Jahres vor Gericht steht, etwas Unglaubliches beantragt haben.

Wörtlich schreibt der Focus:

„Zuvor hatte das Gericht auf einen Antrag der Verteidigung reagiert,

wonach alle Richter eine Erklärung abgeben sollen – zu einer möglichen AfD-Nähe sowie zu Ihrer Haltung gegenüber Flüchtlingen.

Das Gericht entschied, dass die Hauptverhandlung fortgesetzt wird „bis eine Entscheidung zu dem Antrag getroffen ist“.


 

Das Gericht beschäftigt sich(obgleich die Verhandlung weiter läuft) tatsächlich mit diesem unverhohlenem und mich tatsächlich an die Nazi-Zeit erinnernden Antrag auf Abgabe einer „Gesinnungs-Erklärung“?

Ricarda Lang, die Wahlverteidigerin des Angeklagten wollte unter anderem wissen, ob die Richter Mitglieder oder Unterstützer der AfD oder der islamfeindlichen Pegida-Bewegung sind, ob sie an Demonstrationen infolge der Messerattacke teilnahmen und wie sie zu Flüchtlingen insgesamt stehen.

„Die Einstellung der Richter zur Flüchtlingsfrage ist entscheidend für ein faires Verfahren“, sagte Lang wörtlich.

Sie verwies sogar darauf, dass ihr Mandant dem „erklärten Feindbild“ jener Menschen entspräche, die die AfD unterstützen.


 

Die Einstellung der Richter?

Erklärtes Feindbild?

Wie die Richter allgemein zu Flüchtlingen stehen?

UNGLAUBLICH!

In welch einem Land leben wir mittlerweile?

Haben wir noch Meinungsfreiheit und Demokratie oder Wildwest, in der sich Anwälte zu Gesinnungsprüfern aufspielen und die Richter zuvor unter Generalverdacht und somit an einen Pranger stellen dürfen.


 

Ganz gleich, wie dieser Gerichtsprozess auch geführt wird, dass solch eine Unverhohlenheit in unserem Land mittlerweile scheinbar hingenommen wird, als wäre es normal, die politische Gesinnung eines jeden Bürgers zu durchschnüffeln, ist nicht nur grenzwertig, es hat mit Demokratieverständnis rein GAR NICHTS mehr zu tun.

Scheinbar verschwimmen die Grenzen der „Freiheitlich Demokratischen Grundordnung“ heute, wenn es darum geht den Bürgern ihr Recht auf eine eigene und vor allem private Meinung zu zugestehen.


 

Der Angeklagte hat die besagte Anwältin nicht als Pflichtverteidigerin bekommen. Obgleich Flüchtling in Chemnitz hat der diese Dame als „WUNSCHVERTEIDIGERIN“ an seiner Seite.

Ich persönlich kann mir kaum vorstellen, dass jemand wie dieser Angeklagte sich eine solche Anwältin auf eigene Kosten leisten könnte, denn Lang ist nicht unbekannt im Anwaltsmilieu.

Den Steuerzahler, der mit Sicherheit die Prozesskostenbeihilfe für den mutmaßlichen Mörder von Daniel Hillig bezahlen darf, wird es „freuen“.

Ricarda Lang ist, wie gesagt keine Unbekannte in brisanten Strafrechtsproszessen.

Sie ist eine Karriere-Anwältin, die sich auf die Verteidigung eines bestimmeten Millieus spezialisiert hat.

Ihre Mandanten kommen zu ca. 90 % aus dem arabischen Raum.

In einem Interview sagte sie: „Ich habe schon einige u.a. mutmaßliche Al-Qaida Mitglieder verteidigt, die sich alle ganz bewusst für mich als Verteidigerin entschieden haben.“

In einem der größten islamistischen Terrorprozesse der BRD war sie die Verteidigerin von Adem Y. der zur Sauerlandgruppe gehörte.

Dieser geweigerte sich damals vor einem deutschen Richter aufzustehen mit der Begründung, er würde nur vor Allah aufstehen.

In einem Interview des deutschsprachigen, islamischen Onlineportals: „muslimmarkt“ wurde sie 2009 dazu folgendes gefragt:

„Der zuständige Richter hat aufgrund des demonstrativen Sitzenbleibens eine Ordnungsstrafe von zwei Wochen verhängt. Ist solch eine Strafe rechtlich zwingend notwendig oder hätte er auch anders reagieren können?“

Lang sagte dazu folgendes:

Nein, der Vorsitzende Richter hätte das Verhalten meines Mandanten auch ignorieren können.

Das Verhalten des Vorsitzenden zeigt, dass es um einen gewissen Autoritätsanspruch geht.

Er will die Oberhand behalten und er gibt mit harter Hand vor wie er gedenkt den Prozess zu führen und zu gestalten.“

Nun diese Aussage ist schon sehr prägnant für eine Anwältin, der man in diesem Fall sicher einen sehr eigenen und nicht unüberzogenen Autoritäsanspruch zu haben scheint.

Zudem wurde sie in den dem Interview gefragt ob es ihr nicht etwas ausmachen würde, wenn einer ihrer islamischen Mandanten ihr aus religiösen Gründen nicht die Hand zur Begrüßung geben würde.

Hier die Antwort von Lang dazu:

„Wenn sich ein Mandant aus religiösen Gründen daran gehindert fühlt mir die Hand zu geben, dann halte ich es für selbstverständlich dies zu akzeptieren und nicht zu hinterfragen.“

Am Ende des damaligen Intervies sagte sie abschließend:

Sie sei bestrebt, immer das Möglichste für meinen Mandanten zu erreichen, denn nur diesem sei sie verpflichtet.“

Man sieht, bei der Karrierefrau Lang zählt nur IHR persönliches Endresultat, nämlich das Gewinnen eines Prozesses und dabei scheint jedes Mittel recht zu sein.

Selbst eine Gesinnungsprüfung der Richter.


 

Wenn sich eine Anwältin zur Gesinnungsprüferin aufspielen kann, sind wir schon weit gekommen in diesem Land.

Wenn Richter sich heute einer (und anders kann man es kaum nennen) Gesinnungsschnüffelei unterziehen müssen;

WO KOMMEN WIR DANN MORGEN HIN?

Ist der nächste Schritt Berufsverbot?

Und der Übernächste Schritt:

Ein Aufnäher am Ärmel der Jacke, so wie einst der gelbe Stern?

Wo führt das noch hin?

Ich hoffe die Richter fallen nicht auf Langs Gesinnungsschnüffel-Taktik herein und zeigen ihr die Grenzen in diesem demokratischen Land dazu auf.

Vor allem aber wünsche ich, dass der oder die Täter, die Daniel Hillig im August virogen Jahres feige und brutal umgebracht haben, endlich einer gerechten Strafe zugefüht werden.

Auch wenn eine Frau Lang dies gern anders sehen würde.

Euer Matze Lentzsch

5 Kommentare

  1. Hallo Matze,
    lieben Dank für deine Anfrage!
    Ich benutze meinen Blog nur zum Merken/Speichern von in meinen Augen wichtigen Beiträgen oder Zeitungsartikeln.
    Selbst formuliere ich keine Beiträge mehr. Meine Beiträge von früher handeln vom Nähen :).
    Vielen Dank für deine Beiträge. Ohne solche Blogs, die den politischen Wahnsinn beim Namen nennen, würde ich allmählich die Hoffnung verlieren, dass es in Deutschland noch normale Menschen gibt.
    Liebe Grüße sendet dir
    Christina

    Gefällt 1 Person

    1. Liebe Christina, Worte wie deine sind die Triebfeder für meine Artikel. Es spornt an, wenn Menschen uns alternativen Bloggern solche Feedbacks geben. In den Zeiten, da wir massiv unter Beschuss sind und man uns immer wieder in die Fake-News Ecke stellen will, sind es genau solche Worte, wie die deinen, die mich persönlich zum Weitermachen anspornen! Vielen, lieben Dank dafür.

      P.S. Ich bin Raumausstatter von Beruf, das Nähen ist mir also nicht so fremd, wenngleich ich mittlerweile nicht mehr dazu komme.
      Also: Toll, dass du über das Nähen schreibst!

      Liebe Grüße, der Matze

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  2. „Auch die westlich geprägte Öffentlichkeit muss sich immer wieder daran erinnern lassen, was Meinungsfreiheit, die Freiheit, sich zu versammeln, und das Wahlrecht wirklich bedeuten. Es gibt nicht die stets von selbst auf der richtigen Seite stehenden Guten – und auf der anderen Seite die Bösen. Auch dafür sollte Chemnitz stehen.“
    Der Fehler von Ostdeutschland war, die maroden Strukturen und Gesetze aus Westdeutschland komplett übernommen zu haben. 68iger Moralapostel haben die alten Bundesländer, vor allem deren Großstädte, an den Rand des Kollapses geführt und versuchen es nun auch in Ostdeutschland. Nichts ist so überflüssig, wie die realitätsfremden Phrasen der Grünen, der SPD, der Linken oder der Merkel-CDU.
    https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/prozessbeginn-im-fall-daniel-h-warum-auch-chemnitz-angeklagt-ist-16096142.html#void

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    1. Da gebe ich Dir gerne Recht Matthias. Das ist auch das generelle Problem in der Debatte um Ost und West. Man hat den Osten sich selbst überlassen und ist nie auf dessen Probleme und gesellschaftlichen Entwicklungen eingegangen. Wir im Osten haben andere Erfahrungen gemacht. Wir haben gesehen, was es bringt, sich so, wie heute Ror/Grün zu gebaren. Wir haben gesehen, was Politik anrichten kann. Dies haben die Leute im Westen zwar auch aber sie haben sich nie dagegen aufgelehnt. Der Osten ist im Denken nicht rückständiger, er ist weiter und das passt so einigen NICHT. Darum auch die Hetze gegen Chemnitz und Dresden. Doch der Osten isr nicht klein zu bekommen, außer mit einer Indoktrinierung der Jugend, die mittlerweile in vollem Gange ist. Wichtig ist, dass die Familien solchen Bestr6zum Schutze ihrer Kinder entgegentreten.

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