Chemnitz – zwischen Medienmache und Politikversagen stehen die Folgen für die Bürger – wie sich ein Bürger der Stadt für seine Stadt und seine Heimat öffentlich engagiert

Chemnitz

Von Diskussion, bis Denunziation,

Von Konfrontation bis Konsens

Von Medienmache bis Medienschelte

Von Politikversagen bis Volksverzagen.

Wer sich heute öffentlich gegen die Fehlpolitik der Regierung in unserem Land äußert, dem heften die „Leidmedien“ und natürlich unsere Links-Grüne Politikerriege nur allzu oft das Stigma „Nazi“ an.

Da werden die Menschen, die sich berichtigter Weise Sorgen, um die Sicherheit im eigenen Land machen, zu „Besorgten Bürgern“ oder „Wutbürgern“ degradiert.

Doch gerade jene Menschen, die sich öffentlich gegen die politischen Misstände äußern und sich nicht mundtot machen lassen, verdienen unseren vollsten Respekt und unsere Unterstützung.

So ein Mensch ist Sepp List aus Chemnitz.

Jener Mann, der am 07.09.18 auf der Kundgebung in Chemnitz eine sehr eindrucksvolle Rede hielt. Eine Rede, die mich beeindruckte.

Nachdem ich vergeblich versucht hatte ihn im Netz zu finden, fand er mich und schon nach kurzer Korrespondenz war für mich klar, dass er ein Mensch von Format ist, mit dem Herzen am richtigen Fleck.

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Er war so freundlich mir seine Rede auch in Schriftform zukommen zu lassen und ich möchte euch seine emotionale Rede nicht vorenthalten:

„Liebe Bürgerinnen & Bürger, liebe Patrioten!

Eigentlich bin ich der freien Rede ganz gut mächtig, aber hier & heute möchte ich den Medien & der Presse –die für mich in weiten Teilen eine LÜGENPRESSE ist!- keine unfreiwilligen Vorlagen geben oder mich von meinen Emotionen mitreisen lassen. Also lese ich meinen Text mit Aufruf vor. Ich betone, dass ich nicht nur Euch, also uns hier erreichen möchte, sondern alle Bürger dieser Stadt, auch jene, die den bisherigen Berichterstattungen immer noch glauben… Hierzu habe ich 3 Offene Briefe an den Chefredakteur der Freien Presse (größte Tageszeitung in den Neuen Bundesländern!) geschrieben & veröffentlicht- inzw. 3. Briefe! Bitte lesen, bitte teilen… Über 100.000 Bürger haben diese inzwischen gelesen!

Bitte meiner Schwiegertochter an mich, kurz vor der Rede:

Vergiß uns Frauen nicht! Bitte!!! Und denk dran, Frauen haben Angst in dieser Stadt abends.  Nix Kneipe oder Kino.   Der Weg zum Auto ist unmöglich allein.“

Ich war am 7. Okt. 89 in Karl-Marx-Stadt vor dem Luxor dabei, als einer von nur ca. 1.000 Bürgern, aus einem Umfeld des Landkreises von 1 Mio.

Also mit einer Teilnehmerzahl von nur 0,1 Promille & wir alle hatte ANGST, trauten uns nichts zu sagen, wir schwiegen!

Am Abend war ich tief traurig, sehr deprimiert, weil ich dachte, in diesem Land der DDR ändert sich nie etwas!

Die Bürger begreifen es nicht, sind zu träge, haben berechtigte, aber zu viel Angst. Keiner konnte da ahnen, dass einige Tage später die Stimmung in unsere Richtung plötzlich kippen würde, schon kurz danach erreichten wir die kritische Masse! Seit dem bin ich ganz vorsichtig mit Prognosen, habe aber gelernt, niemals aufzugeben, mich nicht irritieren zu lassen auf dem Weg!!! Nicht von Politikern, nicht von der Presse!!!

An diesem Abend am 7. Okt. 89  lernte ich noch etwas:

Alte Männer haben Angst!!!

Ich fragte die damalige Generation unserer Väter:

Warum & wovor habt Ihr ANGST? Alte Männer müssen keine Angst mehr haben, denn sie haben nichts mehr zu verlieren, Junge schon!

Und ich nahm mir vor, selbst mal nicht so zu werden! Und jetzt bin ich selbst einer…, halte mich aber daran, was ich mir damals vorgenommen hatte!

Jetzt bin ich 61 Jahre alt, wurde in Karl-Marx-Stadt geboren, wuchs als typisches DDR-Kind & -Jugendlicher (Kiga, Schule, Jung-Pionier, Thälmann-Pionier, FDJ, GST, NVA) auf.  Ich war als junger Fan des FCK ab 1966 und damals 1967 bei unserer einzigen Meisterschaft in der DDR-Oberliga mit dabei!

… und natürlich war ich mit eigener FC Karl-Marx-Stadt-Fahne wann immer es möglich war mit von der Partie! Ich bin glücklich, Teil einer wunderbaren Familie zu sein, ein sehr glücklicher Ehemann, Vater & Großvater.

Und: ich bin und war nie in einer Partei. Aber ich sympathisiere mit Pro Chemnitz, Pegida, AfD und allen Patrioten!

  1. 1. Zum Auftritt von Bands wie „Feine Sahne Fischkacke“ u.a.: Hier argumentiere ich in Bezug zu meinem Dank an die Polizei (Offener Brief an die FP), deshalb finde ich es sehr, sehr erschreckend, dass die Stadt Chemnitz eine Band einlädt, die u. vom Oberverwaltungsgericht Mecklenburg-Vorpommern als linksextremistischeingestuft wurde und in ihren Texten offen zur Gewalt gegen Polizisten aufruft. M.E. sind Texte dieser Musikgruppe eindeutig verfassungsfeindlich. Ich verweise u.a. auf Textzeilen von Feine Sahne Fischkacke wie „Deutschland ist scheiße, Deutschland ist Dreck!“ und „Die Bullenhelme, sie sollen fliegen / Eure Knüppel kriegt ihr in die Fresse rein!“

Dass solche Bands eben nicht hier auftreten, das wäre ganz genau das Verhalten, zumindest Fingerspitzengefühl, welches man von der Politik, den Verantwortlichen der Stadt Chemnitz, den Medien & der Freien Presse erwarten müßteund von den Bürgern so sehr geschätzt werden würde!

Aber so wurde noch mehr Öl ins Feuer gegossen!

Und Teile der Jugend werden mit unseren Steuermitteln & „Brot & Spielen“ „gekauft. Vielleicht schämt sich ein Teil dieser Jugendlichen später in 10 oder 20 Jahren? Spätestens dann, wenn Sie selbst einmal Familie & Kinder haben werden, Verantwortung tragen müssen, z.B. bei Ihrer Arbeit?

  1. 2. Die Initiative Herz statt Hetze“ meinte am Samstag, uns Bürgern zu zeigen, dass Messerklingen in andere Menschen mit Herz schon nicht so schlimm seien…? Schlimmer sei es, Mord / Totschlag eines jungen Mannes -Daniel- als solchen zu benennen! Und 2 Tage später haben diese mit Herz statt Hetze“ auf seinem Grab „getanzt“ & mit Musik aufgespiel1!!!

Wer hetzt hier nun? Und wer hat HERZ?

  1. 3. Es gäbe für mich noch eine lange Liste zu schreiben! Das tue ich nicht, denn ich bitte und fordere alle Chemnitzer Bürger auf, sich zu artikulieren, auch Leserbriefe zu schreiben! Ich kenne so viele engagierte Bürger unserer Stadt, die das noch viel besser begründen können als ich…

Hier mein 2. Aufruf an unsere Bürger:

Es geht nicht um rechts oder links,  ….. Hinweis auf Uwe Steimle beim MDR…, sondern um unsere Stadt, unser Land, unsere Heimat und die Zukunft unserer Kinder & Enkel.

In der Politik geht es m.E. z.Z. um andere Ziele!

Dafür ist das Mittel der Spaltung ein ideales Instrument.

Auch wenn es immer schwieriger wird, bin ich dennoch der Hoffnung, ja der festen Überzeugung, dass die meisten Menschen intuitiv noch wissen, was Recht, Gerechtigkeit, Vernunft und Verstand wirklich bedeuten.

Redet miteinander! Tauscht Euch aus, ohne Hass, ohne Hetze, ohne Gewalt, bleibt friedfertig! Hört auf Verstand & Herz!

Wir lassen uns nicht kleinkriegen.

Wir lassen uns nicht spalten.

Jetzt erst recht nicht!

Wir sind das Volk!

Euer Sepp List“

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Sepp List, dem man seine 61 Jahre bei weitem nicht ansieht, ist keiner der „Abgehängten“, der „ewigen Nörgler“, wie die Presse dem Rest von Deutschland immer Glauben machen möchte, wenn es um diejenigen geht, die für ihr Land und eine wieder sichere Zukunft auf die Straßen gehen und protestieren.

Sepp ist seit vielen Jahren als selbständiger Unternehmer in Chemnitz bekannt und geachtet. Und er macht den Mund auf, ohne sich vor den Repressalien zu fürchten, mit denen oft Behörden, Pressevertreter oder die Politik versucht jene Menschen einzuschüchtern, die sich öffentlich gegen die Misstände in unserem Land äußern.

Der friedliche Widerstand hat Chemnitz erreicht, ausgelöst durch die tötlichen Folgen der Merkelpolitik in dieser schönen, sächsichen Stadt.

Mit Menschen wie Sepp List und den tausenden aufrechten Menschen in Chemnitz, kann und muss der Druck von der Straße auf die Politik erhöht werden, damit endlich eine Wende in dieser ungezügelten und völlig bürgerfern gewordenen Politik, die unser Sozialsystem über kurz oder lang zerstören wird gelingen kann.

Nicht mit Gewalt – friedlich und im Konsens mit anderen, nicht idiologisch und medial verblendeten Menschen jeder Schicht unserer Gesellschaft.

Doch dies gelingt erst an dem Tag, an dem Merkel – die Mutter allen Übels in unserem Land endlich ihren Platz räumen muss und für ihr Handeln zur Verantwortung gezogen wird.

Zur Verantwortung dafür, dass sie eine ungezügelte Massenmigration ins Rollen gebracht und dafür gesorgt hat, dass Deutschlands Grenzen seit Mitte 2015 so offen, wie ein Scheunentor stehen.

In diesem Sinne!

Sepp List schrieb drei offene Briefe an den Herrn Kleditzsch, dem Chefredakteur der Freien Presse.

1. Offener Brief an den Chefredakteur der Freien Presse-1_001.jpg

Der 1. gesamte Brief hier:

1. Offener Brief an den Chefredakteur der Freien Presse (1)

Chemnitz demonstriert weiter.

Am vergangenen Freitag waren erneut tausende aufrechte Menschen auf der Straße und haben friedlich demonstriert.

Einer der Redner war Herr Auerbach, ein Christ aus der Stadt Jerusalem in Israel.

Er sprach eindrucksvolle Worte. Seine Tochter wurde 2005 bei einem dschihadistischen Bombenattentat in Israel getötet. Sie wurde nur 28 Jahre alt. Der Mann mahnte, dass Deutschland mit dieser Politik der ungezügelten Massenmigration dem Terrorismus Tür und Tor öffnet und scheinbar nicht annähernd in der Lage ist abzuschätzen, was das für die Zukunft Deutschlands und ganz Europa für verheerende Folgen haben wird.

Die Rede hier auf der Seite von Sepp List:

Vielen Dank an Sepp List

Euer Matze Lentzsch