Die Mär vom Sozialstaat und wehe, wehe, wenn…

(Dieser Beitrag von mir wurde 23.09.2017 auf anderer Blogseite veröffentlicht)

Es bringt euch Kunde, euer Hofnarr, der Matze von Lentzschhausen und treuer Gefährte des Bürgerforum der Südlichen Bürger von Brandenburg

Die Mär vom Sozialstaat farbig

© by Matze Lentzsch

Ein neuer Stern war an Deutschlands dunklem Himmel aufgegangen.

Ein Stern, der Deutschlands soziale Ungerechtigkeiten endlich beenden wollte.

Ein Stern, der uns allen den Wohlstand (oder war es die Wohlfahrt) zurück bringen könnte.

Ein Stern, der sogar dafür sorgte, dass sich die (nach außen hin) zerstrittenen, tief christlichen Schwestern der Barmherzigkeit wieder in die Arme gefallen sind.

Warum?

Zum einzig hehren Zweck – um gemeinsam die Werte unseres Landes hoch und höher und sogar bis ins Nirwana zu heben.

Dort hinauf, wo den gerechten Islamisten die 99 schönsten Jungfrauen erwarten sollen.

Wenn er dann als Märtyrer, mit Pauken und Trompeten (wohl eher aber mit Knall und Bumm) die zwar unschuldigen aber zu ihrem eigenen Unglück(und Schaden) Ungläubigen zu Allah bekehrt hat.

Dort hinauf, wo eben diese 99 Jungfrauen warten (in der Hoffnung, dass man diese Koranstelle nicht falsch übersetzte und dort- oh Graus- nur EINE 99-jährige Jungfrau wartet) will man nun die Werte der Bürger, die hier schon länger leben, wieder zu wahren Höhenflügen bringen.

Vor allem aber will man sozial sein (oder werden).

Denn schließlich steht es ja so geschrieben, im Buch der Bücher.

„Besinne dich deiner Werte“, steht dort in fetten Lettern.

Im allmächtigen Buch der Bücher.

Dem Almanach der Werte.

Dem Parteibuch.

http://www.kas.de/wf/de/71.9132/

„Besinne dich der Werte, die da waren,

die da sind und die da immer sein werden.“

Die da lauten:

Teile…

Herrsch…

sei Sozial…

Letzteres hatte sich der neue Stern auf seine rote Fahne geschrieben (vielleicht auch nur auf seine trockene Alkoholfahne).

Doch genau dieses: „sei Sozial“ ist allerdings im Buch der Bücher mit einer Fußnote versehen und nicht in fetten Lettern gedruckt. Dies Fußnote findet man dann erst auf der letzten Seite, im Almanach der Werte.

Wie immer kann man das Kleingedruckte erst lesen, wenn es zu spät ist.

Dieses Kleingedruckte will sagen: „Nur im Notfall, im Jahr der Wahlen, vor allem aber ausschließlich mit hinter dem Rücken gekreuzten Fingern zu verwenden“.

Ersteres zumindest, also „Teile“, hat einer der beiden Schwestern der Barmherzigkeit auf ihre schwarze Fahne gekritzelt.

„Teile, Teile, Teile“ und dann Herrsche, wie es dir beliebt über die (zerbrochene) Gesellschaft.

Der Vorteil des Teilens liegt ganz klar auf der Hand.

„Teilen bedeutet nicht halbieren, sondern verdoppeln“,

sagte schon der deutsche Aphoristiker Thomas Romanus Bökelmann.

(Nicht zu verwechseln mit dem Minnesänger Janus von Böhmermann,

der mit seinem wundersamen Lied über die Liebe eines Königs zu einer Ziege

dereinst als Königsbeleidiger in den Turm zu Babel(sberg) gesteckt wurde, wo man ihm einen Knoten in die Zunge tat, auf dass seine Schandmelodie nie mehr erklingen möge)

Den Knoten entfernte man ihm allerdings wieder, als er versprach, in Zukunft nur noch jene zu beleidigen, die nicht im Dienste der selbst ernannten Königin stehen und dies tut er seither auch wieder, treu und brav, wie es einem Mediensklaven bei Hofe geziemt.

Und dazu fällt mir nun auch ein altes Märchen ein.

Ein Märchen aus alter Zeit in der eine Königin, die ebenso eine Schwester vom Orden der (eigennützigen) Barmherzigkeit war, ihren Thron gegen einen roten Eindringling verteidigen musst.

Raute

© by Matze Lentzsch

Es war also einmal eine Königin, die man die Königin der Rauten nannte und auch diese nahm schon des Teilens Vorzüge als wörtliches Gesetz.

So teilte sie die Leibeigenen ihres Reiches, die hier im schon länger lebten, in brave Vasallen und böse Rebellen auf.

Und schob sie in ihrem Reich, dem Sauerkrautlande hin und her,

wie Figuren auf einem Schachbrett.

Nach links die Vasallen und die Höflinge,

nach rechts die Rebellen und in Ungnade gefallenen.

Und so machte sie den Weg zum Rautenhofe frei, öffneten die Goldenen Tore ins Sauerkrautland und ließen ein großes Spalier denen, die da neu zu uns kamen, auf dass man sie aufnehme in die Pracht des Rautenregierten Sauerkrautlandes.

Doch nicht im Schloss sollten sie wohnen und nicht von den goldenen Tellerchen der Höflinge und der Rautenkönigin essen, denn dies geziemte sich nicht. Sie sollten im Sauerkrautlande verteilt werden, unter denen, die dort schon länger lebten und sie sollten mit an deren Tischen sitzen. Tag um Tag.

http://afd-melsungen.de/2017/07/

Und jene, die dort schon länger lebten, sollten mit guten Taten an jenen die da neu zu ihnen kamen ihre Fronarbeit verrichten, auf dass das Land wachse und der Reichtum sich mehre.

Doch von denen die neu zu ihnen kamen, waren nicht alle so, wie jene die hier schon länger lebten, denn stellten einige von ihnen Ansprüche und wollten so leben, wie in ihren eigenen Landen, nur nicht so schaffen dafür, wie die, die hier schon länger lebten.

Und hatte die Rautenkönigin versprochen, dass man zu deren Verköstigung und deren Pflege ein großer Batzen an glänzenden Goldes aus der Schatzkammer des Rautenhofes verwenden wollte,

so merkten die Leibeigenen schon bald, dass dieser Batzen Goldes eher zum überschwänglichen Lohn der Vasallen und Getreuen der Rautenkönigin verwandt worden war.

Die Königin der Rauten sandte die behelmten Hüter des Gesetzes aus, um den Leibeigenen die wenigen Kupferlinge, die ihnen als Notgroschen gegen kommende gesundheitliche Befindlichkeiten dienen soll, unter den, nicht mit weichen Daunen, sondern mit Stroh gefüllten Bettmatratzen hervor zu ziehen.

Dies teilte aber dann die, die dort schon immer lebten noch viel mehr, in jene, die sich dem Kult der drei Affen anschlossen

(einem Kult den die Rautenkönigen ihr Eigen nannte).

http://debeste.de/8924/Die-drei-weisen-Affen-haben-Zuwachs-bekommen

Nichts hören, Nichts sehen und vor allem Nichts sagen,

waren deren einzige Gesetze. Um nicht in der Rautenkönigen bösen Blick zu geraten war es ratsam dies zu befolgen.

Und in jene Wenigen, die der Rautenkönigin die Stirn bieten wollte.

Diese frönten diesem Satanskult nämlich nicht.

Natürlich missfier dies der Rautenkönigin und ihren Vasallen und so schimpften sie jene als böse und in Ungnade fallenden Knechte, deren verbrieftes Recht auf die Äußerung von Unmut nun nicht mehr länger deren Recht sein sollte und durfte.

Dafür Sorge tragen sollte ein kleiner Mann, mit großem Mundwerk und noch viel größeren Augengläsern, den die Rautenkönigin auf des Obersten Richters Stuhl gesetzt hatte und dessen höchst eigener Name nicht für das stand, was einer guten Königin Regentschaft größte Zier hätte sein sollen, nämlich Maas zu halten.

Maasmännchen

© by Matze Lentzsch

Doch dies war nicht der Rautenkönigin Zier.

Zumindest nicht, was die ausschweifenden Feste am Hofe der Rautenkönigin anging.

Dieser kleine Maasmann ließ sogleich alles Papier und jegliche, zum Schreiben von Beschwerden und Ketzerschriften geeigneten Gerätschaften einsammeln und verbrennen.

Doch damit nicht genug.

Er drohte jedem, der sich beklagen und die Wahrheit verbreiten wollte, ihn wegen des Hasses Rede, in den schiefen Turm zu Potsdam werfen zu lassen, der von einer bösen Zauberin, um nicht zu sagen Hexe bewacht wurde.

http://www.klinkigt.net/https://www.facebook.com/photo.php?fbid=714875078682480&set=a.496737633829560.1073741949.100004799833906&type=3&theater

Einer Hexe namens Babaja-Kahana, die dereinst ihr schwarzes Handwerk in der finsteren okkulten Gemeinschaft der Stasisten erlernt hatte und die gnadenlos jeden Untertanen an den kleinen Maasmann ausliefern ließ, der wider der Königin sprach.

Ihr müsst wissen, Babaja-Kahana hatte große Ohren, eines Elefanten gleich und konnte damit Meilenweit hören, wie das Gras wuchs.

Und sie hatte Augen an Stielen, verstärkt durch gläserne Okulare, die einer doppelten Bleiverglasung an Kirchenfenstern gleich kamen.

Mit denen konnte sie in jeden verborgenen Winkel des Landes, in jedes Haus und in jedes Zimmer, ja sogar in jedes Untertanen Kopf sehen.

Sie konnte Gedanken damit lesen, von denen selbst der Denker noch nicht einmal wusste, dass er sie gedacht hatte.

Und tat es natürlich auch, genau so wie sie es einst schon einmal tat, im längst vergangenen Sozialismusland, unter König Honny dem Ersten.

Doch es half nicht, denn jene, die dem Zeichen der drei Affen absagten, wurden mehr und immer mehr und sie wurden mutiger und unerschrockener.

So kam das Jahr 17 nach dem großen Jahrtausenwandel und dieses Jahr war das Jahr der Suche nach der neuen Königin oder dem neuen König des Sauerkrautlandes.

Und plötzlich war ein Gewusel und ein hektisches Treiben am Hofe, denn da nun der neue Stern am Himmel aufgegangen war, sah sich die Rautenkönigin und vor allem ihre Rautenkrone in große Gefahr.

Kam doch ein Ritter mit glänzender Rüstung, in gefährlich, rotem Schein daher und verbreitete unter denen, die schon länger dort lebten das gefährliche Wort: „SOZIAL“.

Und dies bedrohte nun die Macht der Königin.

Und jeder der den strahlenden Roten Ritter sah fragte ihn voller Ehrfurcht nach seinem Namen.

Und er hielt vor jedem inne, hieß ihm, sich bis zum Boden(Satz) zu verneigen und sprach, er wäre der neue König des Sauerkrautlandes und man möge ihn König Schulle nennen.

Und es ging die Sage um, König Schulle sei nach langen Jahren aus fernen Umlanden, die unter der Herrschaft der blauen Fahne mit den zwölf goldenen Sternen standen ins Sauerkrautland zurückgekehrt.

In jenes Land, in dem er einstmals, in der großen Kleinstadt Würselen geboren ward.

Auch war er einstmals deren Vorsteher dieser Stadt und ließ erbauen, in seiner großen Gnade, eine Badeanstalt, die kein Bürger jedoch haben wollte und deren Erhalt die Goldtalerreserven von Würselen auch heute noch schröpft, lange nachdem man König Schulle in die „Blaue Wüste mit den zwölf goldenen Sternen“ hinweg gelobt hatte, auf dass er niemals wieder kehre.

Eben in jene Umlande, dessen Kaiser er noch bis vor Kurzem war und die er nun links und rechts des Weges zum Erfolg einfach liegen gelassen hatte.

Hinter vorgehaltener Hand sprachen die, die hier schon länger lebten nun davon, dass er selbst diese Lande unter dem blauen Banner, mit den zwölf goldenen Sternen, unter seiner Regentschaft in Grund und Boden gewirtschaftet habe(so wie Würselen).

Man flüsterte, dass König Schulle, als er dann erkannte, dass er aus den blühenden Landschaften der Umlande eine Ödnis und ein Brachland gemacht hatte, die nun vor des Königs Schulle sengendem und gleißendem Sternenlichte nicht mehr zu retten waren, zurück gen Sauerkrautland ritt.

Ohne sich noch einmal zu den darbenden Untertanen umzusehen. Doch er kehrte nicht mit leeren Taschen zurück.

Neeeeeiiiiiin, er kehrte sogar mit prall gefüllten Taschen, voll der zwölf goldenen Sternchen, die einst die blaue Fahne zierten.

Zurück blieb Brachland und Ödnis und ein blaues Banner, zerrissen und im Schmutz verrottend.

https://christophergrace.org/2016/06/21/simon-schama-and-the-remain-shame/

Ohne Sternenglanz und ohne Gloria.

Nun begab es sich aber, dass König Schulles großspurige…ähh, natürlich großmütige Worte, mit welchen er die Menschen des Sauerkrautlandes zu umgarnen suchte, an der Rautenkönigin Ohr drang und sie war empört und schäumte vor Wut und alle ihre Vasallen erzitterten da vor ihr, denn wenn die Königin in schäumendem Zorn war, tat sie etwas, wovor alle Menschen des Landes erzitterten.

Sie saß ihren Zorn, schweigend und stumm aus.

Als aber ihre schäumende Wut nachgelassen hatte, ließ sie ihren treuen Minister Klausi von Kleber zu sich rufen, der sogleich angewiesen wurde, durch sein Ministerium, dem Amt für Rautendepeschen, kurz ARD oder im Volkesmunde auch das Wahrheitserfindungsministerium genannt, eine dringende Kunde im ganzen Lande zu verbreiten.

Sie forderte König Schulle von Würselen heraus, sich mit ihr in der Arena der Schande zu duellieren, um dem Volke zu zeigen, wessen die Krone für immer zu eigen sein möge.

König Schulle war währenddessen damit beschäftigt faulige Brotkrumen an die bedürftigen Gutgläubigen zu verteilen, welche die Rautenkönigin mit ihren Zwangsabgaben, nämlich der Rautensteuer bis an den Rand des Erträglichen gebracht hatte.

Die Rautenkönigin war nämlich vor Jahren auf die glorreiche Idee gekommen, den Kirchenzehnten auch für ihre eigenen Zwecke zu nutzen und befand, dass man eine Steuer, genannt den Rautenvierzigsten einführen könne, was ihr sicher stellte, dass von jedem Silberling Tagelohn, über Vierzig Groschen in der Rautenkönigin Tasche gelangen sollten.

Schließlich mussten die Ausschweifungen bei Hofe ja von irgendwem bezahlt werden.

König Schulles Vorgänger, Fürst von Schröderich war vor vielen, vielen Jahren auch einmal Throninhaber des Sauerkrautlandes und hatte damit begonnen die Menschen des Landes so richtig auszupressen. Sein treuer Vasall Petrovski von Hartzinger hatte für Schröderich ein Gesetz ersonnen, das man „Hungertuchhartz“ nannte.

Da dieses Gesetz zum Auspressen des arbeitsamen Volkes viermal bösartiger war, als alle anderen Gesetzte jemals zuvor, nannte man es im Volksmund das „Hungertuchharz4“

Angeblich sollten den Ärmsten, der Armen damit Gutes getan werden, doch in Wirklichkeit, nahm man den Menschen damit mehr, als man ihnen gab und zur Krönung, stopfte er das damit erschlichene Geld in die zweifelhaften Geschäfte von Höflingen, damit diese sich die Taschen füllen konnten.

Als das ans Tageslicht gelangte, nahm der Schröderich sein rotes Pferd und ritt im Schweinsgalopp in eine Land in dem Zar Putinski regierte, der sein bester Freund und Kupferstecher war und er ward nie wieder gesehen.

So begab es sich nun, dass sich die Rautenkönigin, mit ihren hängenden Mundwinkeln an die Spitze des Sauerkrautlandes schummelte und ihr krpulenter Rautenhintern fortan am Thron festgewachsen war.

Nun aber war ein neuer Feind im Lande und dieser nahm die Herausforderung der Raute an.

Bald standen sich also der Rote Rauscher…, ähh Ritter Schulle und die Rautenkönigin in einer Arena gegenüber. Gerüstet, mit langen Lanzen und beritten auf Streitrossen, die jedem das Fürchten lehren sollten.

So zumindest warb man im ganzen Lande, um Aufmerksamkeit eines Jeden, vom Vasallen, über die Höflinge, bis hin sogar zum aller niedersten Volke.

Minister Klausi von Kleber war der Schiedsrichter, die Vasallen und Höflinge der Rautenkönigin saßen auf den Tribünen, auf gepolsterten Sitzen und das niedere Volk durfte wieder einmal, hinter dem meterhohen Holzzaun von außen nur zuschauen…, nein, nur zuhören. Schauen durfte es nicht.

Denn man hatte einige Vasallen auf den erhöhten Pfosten des Zaunes postiert, die dem Fußvolk übermittelten was geschah und das „dumme“ Volk musste es glauben, ob es der Wahrheit entsprach oder auch nicht.

Auch hielten die Vasallen Schilder in die Höhe, immer dann, wenn das Volk zu klatschen hatte.

So also begann das spannende Duell, mit viel Fanfarenklang und Trommelwirbel.

Die Kontrahenten gingen aufeinander los. Die Pferde schnaubend, die Lanzen, die Raute und das lose Mundwerk König Schulles im Anschlag.

Die Rautenkönigin rief: „Für ein Land in dem WIR gut und gerne leben“ und damit meinte sie nicht das Volk, sondern sich und ihre Höflinge und Vasallen.

König Schulle, der rote Ritter schnaubte, wie ein Dampfkessel und während er seinem weißes Ross die Sporen gab, rief auch er: „Für ein gerechteres und soziales Sauerkrautland“, dabei aber kreuzte er die Finger hinter seinem Rücken so sehr, dass seine Zeigefinger abbrachen und er vor Schmerz aufheulte, wie ein Wolf im Schafspelz.

Darauf musste man das Turnier kurz unterbrechen, denn König Schulle musste sich zuvor noch mit einem Becher rotem Rauscherweines laben und den Schmerz betäuben.

So stürmten hernach die beiden Kontrahenten aufeinander los, getrennt durch eine hölzerne Barriere und die Lanzen im Anschlag.

Die Pferde schnaubten und der Boden erbebte unter den donnernden Hufen der Pferde.

Dann trafen sie aufeinander und die Spitzen der Lanzen von König Schulle und der Rautenkönigin kreuzten sich und ein wildes Duell um die Krone des Sauerkrautlandes entbrannte.

Das gutgläubige Volk bebte vor den Toren, wenn die Vasallen es ihnen gehießen und es war lustig und ausgelassen vor Freude über das Spektakel.

Ab und an warfen die Vasallen dem Volke einige Essensreste zu, die von der Tafel der Höflinge herab zu Boden gefallen waren oder ihnen nicht mundeten und das Volk bedankte sich duckmäuserisch und ehrfürchtig, über so viel Barmherzigkeit.

Und stetig war das Donnern der Hufe und das Brechen der Lanzen zu vernehmen und die Rufe des Ministers für Wahrheitserfindung, des Klausi von Kleber, der alles was in der Arena geschah mit anschaulichen Worten untermalte.

Doch unter dem Volke gab es ja, wie schon erwähnt, seit längerem jene, die dem Satanskult ihrer Rautenkönigin, dem Kult der drei Affen abgeschworen hatten und unterdessen schon ihren eigenen Verstand benutzten.

Diese, die hier schon länger lebten, nannten sich mittlerweile das Alternativum und ihnen gehörten schon viel mehr Menschen dieses Landes an, als die Rautenkönigin auch nur ahnen konnte.

Diese hatten, während die Wachen der Arena selbst dem Spektakel folgten die Schlösser der Tore auseinander gesägt.

Und als das Spektakel auf dem Höhepunkt ward und sich das Duell mit Lanzenbrechen und dem erneuten und noch lauteren Donner der Hufe, der beiden edlen Rösser von Schulle und Raute im Endkampf befand, da stießen diejenigen, die hier schon länger lebten die großen, holzköpfischen Tore zur Arena auf und das niedere Fußvolk konnte plötzlich in die Arena schauen.

Und was sie dort erblickten, ließ ihnen die Tafelreste und Brotkrumen im Halse stecken bleiben.

Das zuvor noch ausgelassene Volk verstummte und gaffte in die Arena hinein.

In der Arena befand sich aber kein Platze für ein echtes Duell der Ritter, mit keinem großen Platz und keiner langen sandigen Bahn, geteilt durch eine hölzerne Barriere, das die berittenen Lanzenträger und Duellanten beim Turnier voneinander trennte.

Es waren keine furchteinflößenden Streitrösser zu erblicken.

Weder ein weißes, noch ein schwarzes Pferd.

Nein…es gab nur eine riesige, lange Tafel, an welcher die Rautentreuen Vasallen, Höflinge und natürlich König Schulle und die Rautenkönigin einträchtig nebeneinander saßen, die Wangen rot vom Weine und die Bäuche voll von den üppigsten Speisen, die so mancher aus dem Volke noch niemals zuvor gesehen hatte.

http://www.klinkigt.net/https://www.facebook.com/photo.php?fbid=770595266443794&set=a.496737633829560.1073741949.100004799833906&type=3&theater

Einträchtig, nicht streitend und auch nicht geifernd saßen diese beieinander, becherten und machten sich noch lustig über das dumme Volk, welches ihnen geglaubt hatte, dass sich einer von beiden auch nur im Geringsten für die darbenden Menschen interessieren würde.

Auch die Vasallen und Höflinge prassten und lachten über das dumme Volk.

Unter ihnen auch so mancher der sich dem Volke als guter Mensch präsentiert hatte. Neben dem kleinen Maasmann, der kaum über den Tischrand schauen konnte, saß die Babaja-Kahana und Blitze schossen aus ihren Augen, während sie den kleinen Maasmann fütterte und mit ihrem alten Freund Gregorius Gysinski über die alte Zeit in der Gemeinschaft der Stasisten plauderte.

Der etwas dickliche (Sch)Erzengel und Hausdrachentöter Sigmarius Gabriel ward geladen aus den fernen Landen, in die er einst von Schulle geschickt wurde und er stopfte sich für 2 Engel den Wanst voll, während er auf den Sultan Erdoganskie schimpfte, der unterdessen seine Tore schon wieder gen Sauerkrautland geöffnet hatte, damit noch viel mehr Fremde, mit nicht immer guten Absichten dieses Land überschwemmen mochten.

Gabriel

© by Matze Lentzsch

Trotzt einer Abmachung zwischen ihm und der Rautenkönigin.

Auch saßen Höflinge am Tisch, ganz in grünen Gewandungen, deren Ansinnen dereinst die Rettung der Wälder war, nun aber nicht mehr, denn man freute sich nun, dass bald endlich der Weg frei sein würde in diesem Land, um junge Knaben und Mägde noch weit unter der maßgeblichen Altersgrenze eines Heranwachsenden ehelichen zu können.

So wie man das auch schon früher gewollt hatte.

Genau so, wie es viele von jenen die hier neu dazu gekommen waren, in ihren fernen Ländern getan haben.

Bedient wurde diese illustre Gesellschaft von jenen, die ins Land gekommen waren, um zu bleiben. Jene die neu dazu gekommen waren, denn diese würden die Münder halten und niemandem berichten, von dem was hier falsch lief, da man ihnen versprochen hatte, wenn sie brav und gefügig wären, durften sie auch den Rest ihrer Familie aus den fernen Landen noch in dieses Land holen.

Die Rautenkönigin war nämlich sehr berechnend und wusste, dass jene die aus fernen Landen hierher kamen, in der Zukunft noch ein gefügigeres Volk abgeben würden und vor allem für noch weniger Kupferlinge die Fronarbeit verrichten würden. Was natürlich den Reichtum der Raute mehren würde.

Nun sah aber das Volk, dass es betrogen worden war und weder die Rautenkönigin, noch ein Roter Retter für sie da sein und ihnen wieder zu einem besseren Leben verhelfen könnten und vor allem auch nicht wollten.

Da standen sie nun, das Volk in großer Zahl und jenen die hier schon länger lebten ohne dem Affenkult weiter zu huldigen und der Zorn fuhr in sie.

Als dies nun die Höflinge, Vasallen und natürlich auch König Schulle und die Rautenkönigin bemerkten, dass das Volk sie nun durchschaut hatte, blieb auch ihnen das Essen und das Lachen im Halse stecken.

Und was soll ich Euch sagen, liebe Leute von heute…da kam die Zeit, da jene, die dort schon länger lebten die Bezahlung der Zeche einfordern wollten und dies auch taten.

Und wehe…, wehe…, wenn ich auf das Ende sehe…!

Um es mit den Worten eines großen Volksdichters zu sagen.

Es war ein böses Ende für all jene, die das Volk belogen und betrogen hatten.

Der Krug geht so lang zum Brunnen, bis er bricht, so also übertreibt es nicht!

Und wie es in alten deutschen Volksmärchen heißt:

„Wer des Volkes Willen und Wohl nicht achtet, der wird am bösen End….geschl…!“

In diesem Sinne, schaut den Regierenden auf die Finger.

Wählen gehen ist eine Chance den Bürgerfernen zu zeigen, dass Sowas, von sowas kommt und wenn dies nicht wirkt, dann auf die Straßen mit Euch!

Euer Hofnarr, der Matze von Lentzschhausen und treuer Gefährte des Bürgerforum der Südlichen Bürger von Brandenburg

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